Heimatstube Freiheit e.V.






Heft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 - 2004
Heft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 - 2005

Nr. 02  -  Februar 2005  -  Herausgeber Heimatstube Freiheit

Vereine in Freiheit

Die Osteroder Volksmusikanten e.V.

(St.) Die Osterode Volksmusikanten im Harzklub Zweigverein Osterode am Harz wurden 1995 als selbständiger Verein gegründet. Seit dem 01.Juli 2003 haben sie sich dem Harzklub-Zweigverein Osterode angeschlossen. Somit hat auch der Harzklub-Zweigverein der Kernstadt eine eigene Brauchtumsgruppe. Zurzeit besteht die Gruppe aus 20 aktiven Sängerinnen und Sängern. Unter diesen aktiven Sängerinnen und Sängern sind 1 Akkordeonspielerin, 1 Keyboarder, 1 Gitarristin,  1 Zitherspielerin, 2 Mandolinenspieler und ein Flügelhornist.

Sie werden von Ute Alms geleitet, die Mandoline dazu spielt.

Geübt wird immer donnerstags im Freiheiter Hof. Ziel der Gruppe ist es, Harzer Folklore, aber auch folkloristische Schlager und Volkslieder einem. Möglichst breiten Publikum zu Gehör zu bringen. Wer den letzten größeren Auftritt im Freiheiter Hof miterlebt hat, der wird selbst sagen, dass der Gruppe das hervorragend gelingt. In einer breiten Fächerung an folkloristischen Darbietungen konnte man die Gruppe erleben. Nach außen wird die Gruppe von Gruppenwart Günther Hüddersen vertreten. Für das laufende Jahr 2005 sind noch erst wenige feste Termine eingeplant. Es wird daher sicher möglich sein, in Freiheit und Umgebung, vielleicht auch kurzfristiger, noch Auftritte zu arrangieren. Wer Interesse hat, bei dieser guten Folklore-Gruppe mitzuwirken, der kann sich an Günther Hüddersen, Harzstr. 11, in Osterode-Lerbach wenden.

 

 

Die 66 er Treppe Fortsetzung

Meine Frau Karin und ich fuhren an diesem Samstag zu meinen Schwiegereltern nach Bad Pyrmont, an die Stufe der 66 hab ich überhaupt nicht mehr gedacht. Als wir am Sonntag zurück in der Freiheit waren, lud meine Mutter uns zum Abendbrot ein. Während des Essen, ich hatte gerade ein Schluck Bier zum nach­spülen getrunken, sagte meine Mutter zu mir: "Stell dir mal vor, da haben doch in der Nacht vom Freitag auf den Sonnabend ungezogene Jugendliche eine Stufe aus der 66 gestohlen und Sie Albert Pietschmann vor die Tür gelegt". Was mit dem Essen und dem Bier, das ich im Mund hatte geschah, will ich lieber nicht berichten. Von meiner Mutter hörte ich nur: "Wann wirst du end­lich mal vernünftig?“

In den darauf folgenden Monaten lief der Bürgermeister Albert Pietschmann in der Freiheit im Karree, er wollte unbedingt wissen, wer sind die "Täter"? Bei bekannt werden der Namen sollten diese angezeigt werden. Aber die Freiheiter hielten dicht, die Kollegen vom Bürgermeister bei der Firma Piller und ein großer Teil der Freiheiter Bevölkerung wussten genau Bescheid, nur Albert Pietschmann nicht.

Erst beim Sängerball im Frühjahr 1969 hab ich dem Bürgermeister gebeichtet, Zähneknirschend gab er mir zur Versöhnung die Hand.

Es ist nicht zu einer Anzeige gekommen, auch ist nie wieder eine 67. Stufe hinzugefügt worden. Es blieb so bis zum Neubau des heutigen Aufgangs Anfang der 80er Jahre.

 

PS. Wie die 67. Stufe (Eisenbahnschwelle) in der Nacht von der „Harzklause“, Hausnummer 76, zur Wohnung des Bürgermeisters Hausnummer 84 kam, ist dem Verfasser nicht bekannt.

 

Das Garagentor von Eberhard Siegler erinnert an die 66 er Treppe.

 

N.S. Auch heute ist die Treppe noch immer der Hauptverbindungsweg von der Baumhofstraße zur Hauptstraße. Er wird von den Bewohnern und den Schülern der Grundschule in Freiheit fast täglich genutzt. Allerdings hat die Treppe nun keine 66 Stufen mehr. Mit der Erneuerung der Treppe gingen 12 Stufen verloren. Es wurde ein Streifen neben der Treppe gebaut, um auch den Müttern oder Vätern die Möglichkeit zu geben, Kinderwagen leichter mitzunehmen. 

 

Aktuelles

(St.) Die Grundschule in Freiheit soll im kommenden Jahr geschlossen werden. So haben wir es aus der Verwaltung der Stadt Osterode gehört. Man will die Freiheiter Kinder nun in die Grundschule Lerbach schicken, um diese zu stützen. Schaut man sich die in einem Flugblatt wiedergegebenen Schülerzahlen an, da fragt man sich, ob das wirklich wahr ist, was man da vorhat. Von der Heimatstube werden wir massiv gegen die Schließung der Schule sein und uns daher an der bereits angelaufenen Unterschriftenaktion beteiligen. Denn, was wird mit der Heimatstube Freiheit und dem DRK Freiheit bei einem Verkauf des Gebäudes. Will man beide Vereine einfach auf die Straße setzen? Eine Schule mit einer solchen langen Tradition einfach zu schließen, das sollten sich Verwaltung  und der Rat der Stadt Osterode richtig überlegen. Man spricht von Einsparungen. Doch uns ist bislang nicht bekannt, wie hoch solche Einsparungen sind und an welcher Stelle man sie machen will.

Stellen Sie sich vor, ihre bisherige Anlaufstelle im Ortsteil gibt es plötzlich nicht mehr. Keine Altennachmittage, kein Kartenspiel, kein Blutspenden mehr. Das kann es doch nicht sein!

 

Chronik

Der Name Hengstrücken

(St.) Eine ganz genaue Klärung über die Herkunft des Namens „Hengstrücken“ war nicht möglich. Selbst im Archiv der Stadt Osterode geführte Nachforschungen erbrachten keinen eindeutigen Nachweis des Namens. Auf einer älteren Flurkarte ließ sich der Name „Hengereke“ finden. Allerdings ist auf dieser gleichen Karte auch der Name „Hengstrücken“ schon vermerkt. Das Flurstück „Hengereke“ zog sich unterhalb der heutigen Straße Hengstrücken und etwas oberhalb der Straße Hinterm Eichental entlang. Es handelte sich hier lediglich um einen Streifen, der etwa im Bereich des heutigen Kindergartens lag. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Name Hengereke mal der Ursprung für die heutige Bezeichnung des Hengstrückens war.

Die Bebauung des Hengstrückens begann erst nach den Ende des Krieges und wurde umfangreicher in den 60er Jahren. Eine Eigenart ist auch, dass in diesem Bereich der Buchenweg vorhanden ist. Alle weiteren Straßen mit Namen von Gehölzen oder Bäumen finden sich in Dreilinden. Die Häuser in diesem Bereich wurden etwa ab 1949 in erheblicher Eigenleistung als Nebenerwerbssiedlungshäuser gebaut.

Haben Sie schon gehört:

(St.) Am 09.01.2005 veranstaltete der Sozial-Verband Deutschland im Freiheiter Hof wieder, wie in jedem Jahr, das traditionelle Neujahrskonzert. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Freiheit unter der Leitung von Willi Hollung spielte fast 2 Stunden lang ein sehr gut zusammengestelltes Programm. Es war für alle Anwesenden  immer wieder etwas dabei, was jeder gerne hörte. Durch das Programm führte Günter Hüddersen, der mit völlig neuen und sehr gut vorgetragenen Gedichten und in kurze Reime gefasste „Lebensweisheiten“ das Publikum erfreute. Überwältigend war die große Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger, die nicht nur aus Freiheit gekommen waren. Der Saal war innerhalb kurzer Zeit so voll, dass noch Tische und Stühle aufgestellt werden mussten. Die Beteiligung an dieser Veranstaltung zeigt doch wieder einmal, dass der Geist der Gemeinschaft bei vielen Bürgerinnen und Bürgern ausgeprägter ist, als oftmals angenommen wird. Begrüßt wurden die Anwesenden von Frau Hirschhausen und Herrn Bolte. In einem kurzen Grußwort sprach die Ortsbürgermeisterin aus Freiheit nicht nur die Flutkatastrophe in Süd-Asien an, sie ging auch auf die Probleme in der Gemeinde Freiheit ein und erhoffte sich eine baldige Abstellung der vorhandenen Probleme. Eine vom Sozialverband durchgeführte Sammlung erbrachte eine Summe von 500.- €, die den Flutopfern zugute kommen soll.

Der Hengstrücken 1956. Aufgenommen von der Conti.
Der feste Weg endete etwa in Höhe des Buchenweges.

Veranstaltungen:

DRK Freiheit am 11.02.2005, 15.00 Uhr JHV.

Förderkreis des FC, 12.02.2005, 19.00 Uhr, JHV.

MTV 18.02.2005, 20.00 Uhr,

JHV.

Schützenbrüderschaft, 05.02.2005, 15.00 Uhr, 3. Übungsschießen.

Sozialverband, 05.02.2005, 18.00 Uhr, Kameradschaftsabend.

St.Aegidien, 20.02.2005, 19.30 Uhr, Notfall/Seelsorge im Gemeindesaal.

Burgfüchse, 27.02.2005, 10.30 Uhr, Ranglistenturnier im Doppelkopf.

 

 

 

 

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