Heimatstube Freiheit e.V.






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Heft 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 - 2007
 

Nr. 04 - April 2007  -  Herausgeber Heimatstube Freiheit

Das Freiheiter „Einkaufszentrum“ Schlachterei Dieckhoff

(st). Eines der Bilder hatten wir in unserer letzten Ausgabe bereits veröffentlich. Alle Bilder wiederzugeben, wäre über unseren Rahmen hinausgehend. Albert Dieckhoff jr. berichtete uns, dass er das Geschäft in Freiheit etwa im Jahre 1959 geschlossen hat.

Für 7 Jahre war Albert Dieckhoff jr. dann in der Ortschaft Altenau als Schlachter tätig.

 

 Die Schlachterei Dieckhoff in Freiheit, der  Erker ist heute nicht mehr vorhanden.

Dann baute er eine neue Existenz in Eisdorf auf. Auch heute noch betreibt er seine Schlachterei, in der er nach wie vor viele eigene Waren herstellt. Von Freiheit fahren immer wieder Einwohner nach Eisdorf, um dort einzukaufen.  

Wer kann sich noch daran erinnern?

Wer dort mal einkaufen geht, der sollte sich die lange Ahnentafel im Geschäft ansehen. Es ist schon bemerkenswert, wie lange auf dieser Tafel immer wieder Knochenhauer und später dann Schlachter, fast immer mit der Bezeichnung „Meister“ vermerkt sind. Eine wirkliche Familientradition über Jahrhunderte..

Schließung der Grundschule in Freiheit.

(st). Es war schon eigenartig, als am 15.02.2007 der Tagesordnungspunkt Schließung der Außenstelle Freiheit der Grundschule Am Schwarzenberg in der Sitzung des Schulausschusses im Haus der Jugend aufgerufen wurde. Sofort nach dem Aufruf des Tagesordnungspunktes meldete sich die Sprecherin der Mehrheitsfraktion zu Wort und teilte mit, dass die Mehrheitsfraktion der Vorlage zustimmen könne. Wollte man eine Diskussion so vielleicht vermeiden? Es kam jedoch dann nach einem Hinweis auf Diskussionsbedarf doch zu einer Darstellung der Sachlage. Es waren eingehende sachliche Darstellungen der Situation durch den Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung gemacht worden. Deutlich wurde, dass bei einem im Oktober erstellten Meinungsbild beim Schulelternrat der Schule Am Schwarzenberg 7 Freiheiter und 3 Lerbacher Eltern zu dem Schluss kamen, dass es besser sei, den Grundschulteil Lerbach zu erhalten. Und das, obwohl die Mehrheit der Kinder aus Freiheit kommen. Aber, das sind die Probleme, da Freiheit seit Jahren nur eine Außenstelle war. Der Leiter einer Schule ist berechtigt, die Räume dem Schulträger zurückzugeben, wenn kein Bedarf mehr besteht. Dann muss der Schulträger sich Gedanken über die Weiterverwendung der Räumlichkeiten machen. So weit zum gesetzlich festgeschriebenen Hintergrund. Doch weiter zum chronologischen Ablauf: Im Oktober 2006 wird vom Schulelternrat das Meinungsbild erstellt. Dieses Meinungsbild wird der Ortsbürgermeisterin am 6.Januar 2007 zur Kenntnis gegeben. Mehr als zwei Monate nach der Erstellung. Am 9.Februar 2007 werden dann die nicht zum Schulelternrat gehörenden Eltern durch eine schriftliche INFO des Schulelternratsvorsitzenden informiert. Das ist mehr als drei Monate nach der Erstellung des Meinungsbildes. Wäre es nicht besser gewesen, bei einer so grundsätzlichen Veränderung von vornherein alle betroffenen Eltern zu befragen und dann mit diesem Ergebnis das Meinungsbild zu erstellen? Diese Meinungsumfrage wurde erst im März durchgeführt und mit Datum des 12.03.2007 dem Bürgermeister Becker und der Ortsbürgermeisterin Steinemann bekannt gegeben. Am 14.03.2007 stimmte der Ortsrat mit 8 Stimmen gegen die Schließung der Schule. 3 SPD- 1 FDP- Ortsratsmitglied waren für die Schließung der Schule, 1 Mitglied Grüne enthielt sich der Stimme. In einem von der CDU gestellten Antrag sollte die Aufhebung des Schulbezirks erreicht werden, um den Eltern die Möglichkeit  geben, ihre Kinder entweder zum Röddenberg oder nach Lerbach zu schicken. Diesen Antrag wollten 3 Mitglieder der SPD-Fraktion vertagen. Man habe noch Beratungsbedarf. 

Die menschliche Not

(st). Im Februar war es. Und auf der Burgwegsgasse passierte diese durchaus verständliche Geschichte. Ein Herr kam die untere Burgwegsgasse entlang. Ängstlich schaute er sich immer wieder um. Es sah so aus, als wenn ihn etwas arg bedrückte. Und dann passierte es. Es ging noch mal ein Blick in die Runde. Keiner zu sehen. Hose runter. Hin gehockt. Ach war das eine Erleichterung. Der Druck war weg. Ein Papiertaschentuch raus. Über den Bereich des Ausgangs gewischt. Das Papiertaschentuch noch mal richtig gefaltet, weil es ja nicht ganz ausreichte, um sich richtig zu reinigen. Die Hose hoch. Wieder einen Blick in die Runde. Noch war keiner zu sehen. Oder doch?  Na ja, der Herr sah den Beobachter nicht. Dann ging der Herr „erleichtert“ die Burgwegsgasse weiter entlang und tat so, als sei nie irgendetwas gewesen, was ihn hätte „bedrücken“ können. Und das Häufchen des drückenden Missgeschickes? Es lag da mitten auf dem Weg. Obenauf thronte das Papiertaschentuch und signalisierte: „Vorsicht, tritt nicht auf mich drauf!“ Ja, so ist das, wenn uns ein arges inneres Rühren erreicht. Doch nicht überall gibt es eine Burgwegsgasse. 

Das stimmt uns schon traurig:

(st). Da wurden rund 1000 Krokusse von der Heimatstube auf dem Brink angepflanzt. Gerade waren die Blumen aufgegangen und fingen an zu blühen. Am Abend des 05.03.2007 wurde dann aus einem Haus der Sperrmüll herausgebracht und ganz einfach auf dem Rasen des Brinks gelagert. Dagegen ist im Grunde ja nichts einzuwenden. Sicherlich konnte der Entsorger auch nicht vorhersehen, dass zu dem Zeitpunkt, als er den Sperrmüll anmeldete zum Abfuhrtermin gerade die Blumen auf dem Brink blühen. Traurig stimmt uns nur dabei, dass der vorhandene Platz an der Hauswand neben der Treppe nicht genutzt wurde, um dort den Sperrmüll abzustellen. 

 

Der Brink am 06.03.2007

Jahreshauptversammlung der Heimatstube Freiheit.

(st). Am 09.03.2007 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Heimatstube Freiheit statt. 29 stimmberechtigte Mitglieder waren in diesem Jahr in die Versammlung gekommen. Nach dem ehrenden Gedenken an unsere Verstorbenen Berichtete Hermann Helbing in seinem Jahresbericht über die Aktivitäten der Heimatstube im vergangenen Jahr. Zurzeit gehören 107 Mitglieder der Heimatstube an. Ingrid Maaß berichtete über einen guten und ausgeglichenen Haushalt der Vereinskasse. Daraufhin wurde dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt. Die Ortsbürgermeisterin Helga Steinemann übernahm die Wahl zum 1. Vorsitzenden. In einem kurzen Grußwort dankte sie dem Vorstand und den Mitgliedern der Heimatstube für die geleistete Arbeit, insbesondere für vielen Anekdoten und Erzählungen an den Heimatstubenabenden. Diese seien immer sehr gemütlich, sagte sie. In der anschließenden Wahl wurde der 1. Vorsitzende Hermann Helbing von der Versammlung einstimmig für die nächsten 3 Jahre wiedergewählt. Die weitere Wahl wurde dann vom 1. Vorsitzenden durchgeführt. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Das sind: Margarete Marquardt als 2. Vorsitzende, Ingrid Maaß als Kassenführerin, Günter Steinemann als Schriftführer und Eberhard Siegler als Beisitzer. Willi Zellmann übernahm das Amt des Ersatzkassenprüfers. Hermann Helbing bedankte sich bei allen Mitgliedern für die Spenden, die immer wieder zur Förderung der Heimatstube beigetragen wurden. 

Veranstaltungen im April:
Angaben ohne Gewähr

Burgfüchse, 01.04.2007, Deutscher Doppelkopfverband 25 Jahre.

 St.Aegidien, 01.04.2007, 10.00 Uhr, Prüfgottesdienst Konfirmanden,

08.04.2007, 05.30 Uhr, Osternacht,

20.04.2007, 19.00 Uhr, Serenade,

22.04.2007, 10.00 Uhr, Konfirmation

27.04.2007, 19.00 Uhr, Serenade

 Schützenbrüderschaft, 05.07.2007, 16.00 Uhr, Ostereierschießen,

 Feuerwehr Freiheit, 07.04.2007, Osterfeuer,

 Hundesportverein, 09.04.2007, 10.00 Uhr, Osterfrühschoppen, Vereinsheim

 Musikzug FFW, 14.04.2007, 19.00 Uhr, Konzert in der Stadthalle

 SoVD 25.04.2007, 15.00 Uhr, Skat u. Knobeln Pokale

 1. FC, 27.04.2007, 18.30 Uhr, Karl-Steuerwald-Pokal, Skat u. Knobeln

 

Geburtstage u. Jubiläen

Herzlichen Glückwunsch allen Geburtstagskindern und Jubilaren.

 

 

 

 

 

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